Von unseren England-Fahrern: A trip to England

Duschen unter schwersten Bedingungen

Vom 23.05. bis zum 29.05.2004 fuhren wir mit dem Englisch-Wahlpflichtkurs nach Hastings. Hastings ist eine kleine Stadt an der Küste im Süden von England. Nach 12-stündiger Busfahrt und 1 1/2-stündiger Fahrt auf der Fähre kamen wir erschöpft am Sonntagabend in der Stadt an. Zunächst wurden wir unseren Gastfamilien zugeteilt. Unser Zimmer war sehr gemütlich. Auch unsere Familie war sehr nett. Wir führten im Verlauf der Tage viele Gespräche – alles natürlich in Englisch. Leider besafl unsere Familie zu unserem Bedauern keine funktionierende Dusche.

Die Warm- und Kaltwasserregelung liefl sich nicht regulieren und zum Duschen musste man sich in die Wanne legen. Auch die täglichen Lunchpakete waren für einen deutschen Magen gewöhnungsbedürftig: Das Brot war ungetoastet und sehr schwabbelig, die Getränke sahen wie Wackelpudding aus und schmeckten äuflerst süfl. Dafür waren die Chips extrem salzig. Den Engländern schmeckte es… Unsere Ausflüge – z.B. nach London – waren ein voller Erfolg.

Wir schauten uns Sehenswürdigkeiten wie den Tower of London, den Big Ben, den Buckingham Palace oder das Globe Theatre an. Dafür „düsten“ wir mit der U-Bahn quer durch London. In der Oxford Street waren wir shoppen (übrigens eine sehr teure Angelegenheit), auch die Süfligkeiten bei Harrodís waren eher etwas zum Bewundern. Überhaupt ist alles in London sehr teuer.

Jannis Okun aus der 9.5 kommentiert:

Wiener Theater führt „Tagebuch der Anne Frank“ an der KGS auf

Kurz vor den Osterferien, am 24. März 2004, machte eine Theatertruppe aus Wien auf seiner Tour durch Deutschland auch an der Gesamtschule am Wällenberg halt. ,,Es ist wichtig, dass die Verbrechen der Vergangenheit nicht vergessen werden“, warnte die Schauspielerin, die in der Aufführung die Mutter der Anne Frank spielt. In einer kurzen Einleitung schilderte die Frau den Lebens- und Leidensweg der Anne Frank, die als Jüdin mit ihren Eltern vor dem Nazi-Terror aus Deutschland flüchtet.

In der eineinhalbstündigen Aufführung danach zeigten das vierköpfige Wiener Ensemble, bestehend aus der Schauspielerin der Anne Frank, den Darstellern von Annes Eltern und dem Darsteller des in die Familie aufgenommenen Jungen Peter, das Schicksal eines ganz normalen 14jährigen Mädchens auf, dessen Leben sich mit der Hitler-Diktatur schlagartig verändert. Bei der Machtübernahme Hitlers 1933 flüchtet die Familie in die noch unbesetzte Niederlande um der Schikane und der Verfolgung durch die Nazis zu entgehen.

Man will sich nicht mit einem gelben Judenstern kennzeichnen lassen oder manche jetzt nur noch für „Deutsche“ zugänglichen Geschäfte missen. Zum Geburtstag bekommt Anne von ihren Eltern ein Tagebuch geschenkt, in dem sie fortan ihre Erlebnisse in Holland festhält. Nachdem die deutsche Wehrmacht auch in den zuvor neutralen Nachbarstaat im Westen eingefallen ist, bleibt der Familie nur noch die Möglichkeit, sich dem braunen Terror zu beugen.

Sie finden Unterschlupf in dem Obergeschoss eines Hauses. Nach drauflen dürfen die Juden nur im Dunkeln. Ein Spitzel erfährt davon, dass sich in dem Haus eine jüdische Familie aufhält und lässt die Flüchtlinge gegenüber den Nazis auffliegen. Mit dem Wissen der bevorstehenden Niederlage Deutschlands werden Anne und Familie in verschiedenen Konzentrationslagern kurz vor dem Ende des Krieges getötet. Es sollen keine Opfer der damaligen Zeit über die Untaten des Nationalsozialismus berichten können. Nur der Vater von Anne Frank überlebt.

Er kehrt noch zum Versteck in die Niederlande zurück um das Buch mit den Erinnerungen seiner Tochter, die immer Journalistin werden wollte, zu holen. Er gab es einem Verlag und das Buch wurde mit mehreren Millionen verkauften Exemplaren zu einem Welterfolg. Wie die Darstellerin der Mutter in ihrem Einleitungsvortrag feststellte, lässt sich das Erfolgsgeheimnis am besten mit der Authensität und der Einfachheit des Buches erklären. Jannis Okun / 9.5

Impressionen:

Projektwoche 2004

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FB musisch kulturelle Bildung / Sport:

Musisch kultureller Aktionstag

Kunst zum Mitmachen – das war das Motto des musisch kulturellen Aktionstages, der am 12.03.2004 unter Beteiligung vieler Künstler und Kulturschaffenden an der Gesamtschule am Wällenberg stattfand. Der Aktionstag bildete gleichzeitig den Startschuss zum 10jährigen Jubiläumsjahr der KGS. Etwa 250 Schülerinnen und Schüler des 7. und 8. Jahrgangs konnten an diesem Vormittag an einem von ihnen gewählten Workshop teilnehmen. Afrikanische Perkussion mit Congas (Thomas Schacht), lateinamerikanische Rhythmen (Christoph von Lingen) sowie Tanz und Rhythmus (Kerstin Harms) waren Angebote aus dem musischen Bereich.

In den Zirkusgruppen, die vom Zirkuspädagogischen Zentrum aus Hannover zu uns gekommen war, ging es um Akrobatik und Jonglage. Auflerdem war eine Seillaufbahn aufgebaut, an der die Jugendlichen ihren Gleichgewichtssinn schulen konnten. Ein Zauberer rundete das Zirkusprogramm ab. Er plauderte vor einer Schülergruppe aus dem so genannten „Nähkästchen“ und probierte mit ihnen diverse Tricks aus.

Skulpturenbau und Ölmalerei waren Angebote aus dem Bereich der bildenden Kunst. Hier konnte die Schule mit Rüdiger Eichholtz, der mit einem studentischen Team von der Fachhochschule Ottersberg (www.kreativ-mobil.de) anreiste und der Malerin Eva Brexendorf zwei interessante Künstler für den Aktionstag gewinnen. Ausdrücklich bedanken möchten wir uns beim Förderverein der Gesamtschule am Wällenberg, der einen Groflteil der Kosten für die Künstler und das benötigte Material übernommen hat. Für das Ölmalprojekt bekamen wir zudem weitere finanzielle Unterstützung vom Lions-Club Worpswede „Paula Modersohn-Becker“.

Auch hier ein herzliches Dankeschön.

Schulgottesdienst:

Schulgottesdienst zum Buß- und Bettag 2003

Bereits zum dritten Mal veranstaltete die Gesamtschule am Wällenberg einen Schulgottesdienst zum Buß- und Bettag in der Cosmae- und Damiani Kirche in Hambergen. Die ersten Überlegungen und Planungen zu diesem Gottesdienst begannen bereits kurz nach den Sommerferien. Unsere Religionskollegin Meike Packheuser machte schon bei dem ersten Vorgespräch mit dem Gemeindepastor Herrn Bollmann den entscheidenden Vorschlag, nämlich einen ähnlichen Gottesdienst anzustreben, wie ihn die Hauptschule Lamspringe ein Jahr vorher durchgeführt hat (Loccumer Pelikan 3/03). Im Laufe der nächsten Wochen nahm dieser Schulgottesdienst 2003 konkrete Formen an. Der Gottesdienst aus Lamspringe wurde verändert, ergänzt und den Verhältnissen in Hambergen angepasst.

Alle 32 Klassen der Schule sollten an der Vorbereitung mitwirken und wurden frühzeitig aufgefordert, einen „Baustein“ aus Pappe für eine in der Kirche zu bauende Mauer beizusteuern. Auf der Vorderseite des „Bausteins“ sollte der folgende Satz ergänzt werden: „Ich bin traurig darüber, dass“; auf der Rückseite: „Ich bitte darum, dass“ Die Schülerinnen und Schüler wurden gebeten, über ihr Schulleben nachzudenken und sich darüber zu äußern, was ihnen am Umgang mit Schülern und Lehrern missfällt und was sie sich an Veränderungen wünschen.

Am Freitag vor dem Buß- und Bettag waren die beschrifteten und teilweise bemalten „Bausteine“ komplett zur Stelle und konnten zur Kirche gebracht werden. Die zwei geplanten Schulgottesdienste konnten beginnen. Vor der Begrüßung durch Pastor Bollmann erklang sehr zur Überraschung der SchülerInnen die Titel-Melodie der Fernsehserie „Gute Zeiten – schlechte Zeiten“. Damit war das Thema des Gottesdienstes eindrucksvoll deutlich geworden. SchülerInnen der Klasse 7.3 nahmen anschließend die bereit liegenden „Bausteine“ auf, lasen den Text vor und bauten daraus eine große Mauer vor dem Altar auf.

Die Klagen der SchülerInnen wie „Alle machen sich über mich lustig“, „Ich bin traurig, dass es ungerechte Lehrer gibt“, „Drängeln und Schubsen am Schülerkiosk“, „Ich mag nicht wegen meines Aussehens gehänselt zu werden“ usw. ergaben eine sichtbare, aber auch symbolische Mauer für das Trennende zwischen uns Menschen. Nach dem Lied „Herr, deine Liebe“ folgte die Predigt von Pastor Bollmann. Im Hintergrund die begleitende Lehrercombo der Gesamtschule am Wällenberg. Nach einem weiteren Lied „Ins Wasser fällt ein Stein“ begann der zweite Teil der Aktion Mauer.

Die Wünsche der SchülerInnen, z. B. eine bessere Klassengemeinschaft, mehr Akzeptanz, weniger Hausaufgaben, mehr Frieden und Liebe, wurden bekannt gegeben und aus dem Hindernis Mauer entstand ein Tor zum Altar, zum Wort Gottes. Mit dem Lied „Wir wollen aufsteh`n“, das zum Schluss aufgrund des Erfolges wiederholt wurde, dem Fürbittengebet, dem Vaterunser und dem Segen endeten diese zwei freiwilligen Schulgottesdienste, die von fast zwei Dritteln der Schülerschaft mit Freude angenommen wurden. Das nächste Bild beweist dies eindrucksvoll.

Vielen Dank dem Schulchor unter der Leitung von Ingo Buttler und der Lehrercombo in der Besetzung von Uschi Ohlrich, Ingo Buttler, Udo Flathmann, Stefan Speidel und Roman Holsten. Ein großer Dank gilt der Vorbereitungsgruppe mit Meike-Pack-heuser, Birgit Schoene und Walter Mülich für diesen gelungenen Schulgottesdienst. Roland Saade, Fachbereichsleiter GSW/Religion, Januar 2004 Es folgt das Begleitheft zum Schulgottesdienst am Buß- und Bettag vom 19.11.2003:

Schulleitung
Unsere neue Schulleiterin
Endlich - nach viel Einsatz durch den Schulträger und die Schule - konnten wir am 27.10.03 die neue Schulleiterin Ellin Nickelsen an der KGS Hambergen begrüßen.

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Schulleitung:

Unsere neue Schulleiterin

Endlich - nach viel Einsatz durch den Schulträger und die Schule - konnten wir am 27.10.03 die neue Schulleiterin Ellin Nickelsen an der KGS Hambergen begrüflen. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Hier ein Auszug aus den Elterninformationen (November 2003): Ellin Nickelsen

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Durch Vorurteile ins Abseits:

Minderheiten haben es in Deutschland  immer noch schwer

Diese Erkenntnis gewannen die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs der ,,Gesamtschule am Wällenberg“ bei einem fächerübergreifenden Unterrichts-geschehen.

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Aktionstag

Waldeinsatz im 6. Jahrgang

Seit Jahren wird dem Bereich Umwelt- und Naturschutz an der Gesamtschule am Wällenberg große Aufmerksamkeit gewidmet. Neben der themenbezogenen Arbeit im Unterricht gehören dazu immer wieder auch Aktionen, in denen Schülerinnen und Schüler projektbezogen praktische Erfahrungen in den beschriebenen Themenfeldern sammeln können.

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Verabschiedung von Margrit Kluge:

Erinnern Sie sich?

Unsere Schulsekretärin Margrit Kluge ist seit mehr als dreiflig Jahren an ihrem Arbeitsplatz tätig! Sie ist der gute Geist der Verwaltung. Erfahren in allen Rechts- und Verfahrensfragen berät sie Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern, die sich mit den unterschiedlichsten Problemen an sie wenden. Sie kümmert sich um Formulare, Anträge, Akten und Unterlagen, Nachweise und Zahlungsermittlungen, Abrechnungen aller Art, um Schülerverwaltung, Zeugnisunterlagen, Konferenzmaterialien und den gesamten Schriftverkehr.

Sie führt den Termin-kalender des Schulleiters, erinnert an wichtige Be-sprechungen und berät die Schulleitung oft in Ver-fahrensfragen. Frau Kluge gehört zu den wichtigsten Kräften in der Schule. (Jahrbuch 2003 / 2004, Seite 128) Nun geht sie in den Ruhestand! Margrit Kluge verlässt unsere Schule zum 01.10.2003. Wie soll es nun weitergehen? Wir können es uns nicht vorstellen! Wir werden sie vermissen …

… aber nicht nur, weil sie uns immer geholfen, erinnert, beraten und durchaus auch kritisiert hat, sondern weil uns ihre offene, freundliche und sympathische Persönlichkeit fehlen wird. Das Kollegium der Gesamtschule am Wällenberg, die Elternschaft und die vielen Schülerinnen und Schüler bedanken sich bei einer ganz lieben und einzigartigen Schulsekretärin. Wir wünschen alles Gute und hoffen, dass Margrit Kluge uns und unserer Schule noch lange verbunden bleiben wird!