Partnerschaft KGS -NABU – Erneute Auszeichnung




(Quelle: Osterholzer Kreisblatt vom 4.7.2019)

Eigenartig und nicht alltäglich: Malen mit Licht

Schüler/-innen der Klasse 10 gehen neue kreative Wege

Scheinwerfer leuchten, Ampeln blinken, Sterne funkeln. Licht ist schnell und flüchtig. Bilder gestalten mit Farbe und Pinsel kennt jeder, aber wie kann man mit Licht malen? Fotografie fängt Licht und Schatten ein, fixiert Bewegung und Zeit. Malereien dagegen sind statische Gemälde mit Figuren oder Zeichen auf festem Untergrund. Wie kann man beides kombinieren?
Während ihrer Abschlussfahrt in die bayerische Landeshauptstadt München erkundeten Schüler/-innen der Klasse 10.5 verschiedene Möglichkeiten zur Gestaltung von „Lichtbildern“. Malen mit Licht funktioniert mit Lampen, Leuchten und „einfach allem“, was Licht erzeugt. In 2 einstündigen Workshops im Experimentierlabor des Deutschen Technikmuseums übten sie u. A. das perfekte Fokussieren in dunklen Umgebungen. Mit der digitalen Webcam am Laptop und analogen Langzeitbelichtungen in der Dunkelkammer verwirklichten die Schüler/-innen ihre eigenen, sehr unterschiedlichen Ideen: Abstrakte Figuren, Formen und Schriftzüge. Alle Bilder wurden in einer Cloud gespeichert und konnten schließlich am Heim-PC oder auf dem Smartphone in Ruhe betrachtet werden.
Die Workshops wurden großzügig von der Sparkasse Rotenburg-Osterholz unterstützt

Gratulation zum Abschluss!


(Quelle: Osterholzer Kreisblatt vom 01.07.2019)

Der Glasklischeedruck

Im letzten kameralosen Verfahren des Kunst WPKs wird der so genannte Glasklischeedruck (auch Diaphanradierung oder Cliché verre genannt)
angewendet. Dabei handelt es sich um eine grafische Technik aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die besonders unter den französischen Künstlern beliebt war. Bei diesem „Cliché Verre“ handelt es sich um einen ‚Mix‘ aus Fotografie und Handzeichnung.
Aufgrund der uns zur Verfügung stehenden Zeit und Arbeitsmitteln wurde das Verfahren leicht abgeändert, sodass es mehr der Technik der Radierung ähnelte. Hierfür wurde eine Platte aus Kunststoff mit lichtundurchlässiger (Abdeck-) Farbe „eingerollt“, mit einer Radiernadel das Motiv als ein Negativ manuell hineingeritzt und schlussendlich ein Blanko Papier darüber gelegt und abgezogen (somit ebenfalls wieder ein manueller Abzug anstelle eines fotografischen). Durch das Einritzen von Konturen in die Farbe (Gravierung) werden diese Konturlinien lichtdurchlässig. Eine Belichtung im ursprünglichen Sinne auf beispielsweise lichtempfindlichem Fotopapier ließe die eingeritzte Zeichnung als positive, seitenverkehrte Linienzeichnung erscheinen, welche ggf. auch weiter – z.B. durch Anweung des bekannten Fotogramms oder Chemigramms- weiter kreativ bearbeitet werden.

Die bekanntesten Vertreter dieser Technik waren u. a. Camille Corot, Charles-François Daubigny, Jean-François Millet und Eugène Delacroix; aufgrund der wenigen Exemplare scheint es, als wäre dieses Druckverfahren eher als ein „Experimentieren mit dem Medium per se“ zu verstehen. Im 20. Jahrhundert experimentierten Künstler wie Picasso, Man Ray oder Brassaï mit dem Cliché Verre, sodass es wieder mehr an an Popularität gewann.
Unsere KünstlerInnen waren in der Wahl der Motivik ganz frei, sodass wir nun stolz auf eine Mischung aus Fortnite, Landschaften, Spongebob und Pferden blicken dürfen.

Einsatz für alle – unsere neuen Busbegleiter

(Quelle: Hammer Report, 02.06.2019)

Wiedersehen am Teich

Ehemaligentreffen in der KGS

Wieder mal war es soweit, die SchülerInnen des letzten Abschlussjahrgangs folgten der Einladung ihrer „alten“ Schule und versammelten sich zahlreich zum Ehemaligentreffen bei Grillwurst und Gemüsespießen. Rund 120 ehemalige SchülerInnen kamen und berichteten von ihrer Ausbildung als Bauzeichner, Kälte- und Klimatechniker oder Erzieherin, tauschten sich aus über ihre Erfahrungen an der der Sekundarstufe II, ihren Job in einem Schnellrestaurant oder dem anstehenden Auslandsjahr in den USA. Trotz der Verschiedenheit der eingeschlagenen Wege, eine Gemeinsamkeit gilt für alle: die Verbundenheit mit ihrer KGS Hambergen und viele, zumeist gute, Erfahrungen während der Schulzeit. Seid auch in Zukunft herzlich willkommen!

TELC-Zertifikate überreicht

Ausgezeichnete Englisch-Leistungen

Im Rahmen einer Feierstunde erhielten SchülerInnen des 10. Jahrgangs ihre TELC-Zertifikate, die sie sich durch eine unterrichtsbegleitende AG und eine mündliche und schriftliche Prüfung hart erarbeitet und verdient haben. 16 SchülerInnen wurden für das Erreichen des B1-Niveaus ausgezeichnet. Die Leistungen von 3 weiteren ZehntklässlerInnen erfüllten sogar die Anforderungen des B2-Niveaus, was der Sprachkompetenz von AbiturientInnen im Fach Englisch entspricht. Respekt!

Warum sich die Mühe lohnt, formuliert Kim: „Die TELC-Prüfung bereitet nebenher auch noch sehr gut auf die Sprechprüfung vor. Hätte ich die Chance zum Erreichen des B1-Niveaus jetzt nicht genutzt, werde ich mich später vielleicht darüber ärgern.“ Andere SchülerInnen betonten die besondere Atmosphäre des von Frau Quandt geleiteten Vorbereitungskurses, der vor allem den Abbau der Sprechhemmnis und eine stärkere Kommunikationskompetenz der jungen Leute zum Ziel hatte. Diskussionen über englischsprachige Filme oder aktuelle politische oder kulturelle Ereignisse dienten diesem Vorhaben – natürlich auch die eine oder andere Süßigkeit…

Seit 2011 ist die KGS Hambergen Partnerschule der Organisation TELC, die sich die Förderung der englischen Sprachkompetenz im Rahmen internationaler Standards zum Ziel gesetzt hat. Dass die Zertifikate anerkannt sind und auch einen praktischen Nutzen haben, bewies der Hinweis von Frau Snow, die als Vertreterin von TELC nach Hambergen gekommen war: Das B2-Niveau wird für technische Studiengänge an deutschen Universitäten als Erfüllung der Zugangsvoraussetzung anerkannt. Neben TELC ist die Volkshochschule Osterholz-Scharmbeck von Anfang Kooperationspartnerin unserer Schule. Die Prüfungen werden von DozentInnen der VHS abgenommen.

Die 9. Klassen nahmen ebenfalls an der Zertifikatsübergabe teil. Sie sind die Adressaten des Aufrufs von Frau Quandt, im kommenden Schuljahr die AG TELC anzuwählen und die Prüfung abzulegen. Diese Chance solltet ihr tatsächlich nutzen!

Blick in die dunkle Vergangenheit

Dass die Grausamkeiten des Nationalsozialismus auch in unserer unmittelbaren Umgebung deutlich wurden und werden, zeigt sich bei der Beschäftigung mit der früheren KZ-Außenstelle „Muna Lübberstedt“.
Der WPK Politik des 10. Jahrgangs hat sich im Rahmen des ZiSch-Projekts intensiv mit der Geschichte der „Muna“ auseinandergesetzt und die bis heute sichtbaren Folgen in den Fokus genommen. Neben der Zeitungsseite im Weser-Kurier haben die SchülerInnen die Dokumentation ihrer Arbeit auch als Beitrag zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten eingereicht. Mehr zur „Muna“ Lübberstedt finden Sie unter www.muna-luebberstedt.de. Dort ist auch der Wettbewerbsbeitrag zu lesen. Wie wichtig es ist, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen und der Opfer des nationalsozialistischen Terrors zu gedenken, sollte uns allen bewusst sein. Vielen Dank an die SchülerInnen und Herrn Bertke als verantwortliche Lehrkraft.

Quelle: ZiSch-Sonderbeilage des Weser-Kuriers vom 14.5.19

KGS-Plattschnacker gewinnen Kreisentscheid


Quelle: Osterholzer Kreisblatt vom 10.5.19

ZiSch-Projekt im Jahrgang 8

Im Rahmen des Projekts „Zeitung in der Schule“ (ZiSch) besuchte der Gymnasialkurs Deutsch Künstlerinnen und Künstler aus Worpswede und verarbeitete seine Eindrücke in Form einer Zeitungsseite in der Sonderbeilage des Weser-Kuriers. Gut gemacht!


(Quelle: Weser-Kurier vom 7.5.2019 – Sonderbeilage ZiSch.)