Schlaflos in Hambergen – Mathematik ist schuld!
An der diesjährigen, bereits zum achten Mal bei uns stattfindenden „Langen Nacht der Mathematik“ trafen sich unter der Federführung von Frau Wiechert 40 SchülerInnen sowie einige Lehrkräfte und ein Vater, um sich eine ganze Nacht lang mit kniffligen mathematischen Herausforderungen auseinanderzusetzen und gemeinsam Lösungen zu finden. Alle Altersgruppen schafften es mindestens in die zweite Runde. Glückwunsch und Anerkennung an die SchülerInnen des Jahrgangs 6, die den Sprung in die dritte Runde erreichten – und das morgens früh um 4.30 Uhr!!! Einen ganz herzlichen Dank an alle Beteiligten und Unterstützenden für ihre tolle Arbeit.
(Quellen: Hamme-Report vom 24.11.2019 und Osterholzer Kreisblatt vom 25.11.19)
/div>„Mensch ist Mensch!“ Buß- und Bettagsgottesdienst am 20.11.2019
Auch in diesem Jahr fanden für die Jahrgänge 5 – 8 an der KGS wieder drei Schulgottesdienste in der ev.-luth. St. Cosmae-und-Damiani-Kirche Hambergen statt. Zu dem Thema „Mensch ist Mensch“ spielten die Schülerinnen und Schüler des DSP-Kurses aus dem siebten Jahrgang unter der Leitung von Frau Stahl einige Szenen, in denen es darum ging, Menschen so zu behandeln, wie jeder selbst behandelt werden möchte. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von dem Chor der 9.1, unter der Leitung von Frau Ahlgrim, und der Lehrerband.
In Zusammenarbeit mit Pastor Beißner gelingt hier jedes Jahr ein Gottesdienst, der dazu anregt, das eigene Verhalten in themenbezogenen Situationen zu reflektieren und Erkenntnisse für zukünftiges Verhalten zu gewinnen. Gibt es Situationen, in denen ich mich hätte anders verhalten sollen? Wie kann ich das nächste Mal in so einer Situation reagieren? Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden, die auch in diesem Jahr wieder zu einer rundum gelungenen Veranstaltung beigetragen haben!
Ein großer Dank geht an alle, die an diesem Tag mitgewirkt haben.
Patenschaftsübergabe an den Jahrgang 7
Moorprojekt im Jahr 15 + 1
Die Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs hören genauso gebannt zu wie die zahlreichen Gäste: Lehrer Thomas Köhring berichtet über die Wichtigkeit des Erhalts unserer heimischen Moore. Eine Aufgabe vor Ort mit globaler Bedeutung. Die Moore sind Kohlendioxid-Speicher und sorgen damit für das Aufhalten des vom Menschen gemachten Klimawandels.
Menschen jeden Alters können aktiv etwas für den Klimaschutz tun, das beweist das Moorprojekt, welches die KGS Hambergen in Kooperation mit dem NABU jährlich durchführt. Im Rahmen einer Feierstunde erhielten am 18.11.2019 die Mädchen und Jungen des 7. Jahrgangs die Patenschaft über Heilsmoor und Springmoor aus den Händen von VertreterInnen des Jahrgangs 8. Dass es sich dabei nicht nur um ein schulinternes Projekt handelt, wird durch die Anwesenheit des Samtgemeindebürgermeisters Reinhard Kock sowie VertreterInnen von NABU, Landkreis Osterholz und Uwe Müller von der Sparkasse deutlich, die in ihren Wortbeiträgen alle die Wichtigkeit und Vorbildfunktion des Einsatzes unserer SchülerInnen betonten. Das Moorprojekt wurde auch in diesem Jahr wieder ausgezeichnet und seitens der Kreissparkasse Rotenburg/Osterholz aufgrund seines nachhaltigen Umweltschutzcharakters mit einem Betrag von 3.500€ prämiert – eine zusätzliche Motivation für ein fortgesetztes Engagement für die Umwelt und unserer aller Zukunft. Auf geht es zum Entkusseln im Januar 2020!
(Quelle: Osterholzer Kreisblatt vom 20.11.2019)
Erasmus+Projekt an der KGS Hambergen
Englischlehrkräfte aus Hambergen und 44 weiteren Gesamtschulen schauen über den Tellerrand.
Ein europäisches Erasmus+ Projekt zur Weiterbildung von Schulpersonal ist für unsere Schule genehmigt worden und kann vom 1.10.19-30.09.2021 durchgeführt werden.
Die Idee für das Projekt Professionalisierung von Englischlehrkräften an niedersächsischen Gesamtschulen (PENG) hat sich aus der Zusammenarbeit der beiden Fachmoderatorinnen Englisch (FM) mit den 139 Fachbereichsleitungen (FBL) Englisch an Gesamtschulen in Niedersachsen ergeben. Eine der Fachmoderatorinnen ist Susanne Quandt, Lehrkraft an der Gesamtschule am Wällenberg in Hambergen.
Die FBL an Gesamtschulen haben die Aufgabe, ihre Rolle als Impulsgeber für Unterrichtsqualitätsentwicklung in der eigenen Fachschaft wahrzunehmen und durch die Teilnahme an PENG sollen sie darin gestärkt werden. In den Dienstbesprechungen mit allen FBL in Niedersachsen wurde der Bedarf nach fachdidaktischen Impulsen zu aktuellen Themen und Methoden im Englischunterricht, insbesondere zu den Themen Englischunterricht in der digitalen Welt und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), identifiziert.
Es ist notwendig, dass sich ein stärkeres Bewusstsein für die Umsetzung der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030 (UN Sustainable Development Goals) bei Lernenden und Lehrenden herausbildet und damit globales Denken und nachhaltiges lokales Agieren zusammenwirken können. Der Umgang mit digitalen Medien in der Unterrichtspraxis muss von Lehrkräften erlernt und kritisch reflektiert werden; im Idealfall ermöglichen digitale Arbeitstechniken eine stärkere Zentrierung auf den einzelnen Lerner.
Gerade für den Unterricht im Fach Englisch wurde der Bedarf nach internationaler Ausrichtung und länderübergreifendem Austausch mit Kolleginnen und Kollegen formuliert. Die beiden FM Englisch unterstützen diesen Wunsch nach fachdidaktischer und methodischer Professionalisierung, indem sie das Projekt PENG mit 52 Mobilitätsaktivitäten als Konsortialantrag mit 44 Gesamtschulen Niedersachsens Anfang 2019 beantragten. Das Ziel des Projektes ist es, dass Erkenntnisse und erweiterte Kompetenzen aus dem Besuch der Tagung der International Association of Teachers of English as a Foreign Language (IATEFL) 2020 in Manchester und 2021 in Harrogate mit je 12 FBL gewonnen werden. Die Teilnahme von je 4 FBL (aus den vier Regionalabteilungen der Landesschulbehörden Hannover, Braunschweig, Lüneburg und Osnabrück) an je 3 Kursen zu den Themen Bildung in der digitalen Welt und BNE dient der eigenen Weiterbildung. Die IATEFL Tagungen finden in England, die Kurse in Griechenland, Zypern, Spanien, England und Italien statt und werden mit EU Geldern bezahlt.
Aus unserer Schule werden neben der Fachmoderatorin Frau Quandt, die beide Englischlehrerkonferenzen in England begleitet, die Fachbereichsleiterin Fremdsprachen Frau Stahl mit einer Tagung und einem BNE Kurs und die Englischlehrkraft Frau Freudenfeld mit einem Kurs ICT (Informations- und Kommunikationstechnologie) 2020 und 2021 beteiligt sein und im Anschluss ihre Erkenntnisse mit den Englischlehrkräften der Schule teilen. Die Erfahrungen sollen auch den Konsortialpartnern und den nicht am Projekt beteiligten FBL in Netzwerksitzungen vermittelt werden. Hierbei werden die FBL des Konsortiums als Multiplikatoren eingesetzt. Der Austausch und die Vernetzung der FBL werden so gestärkt und verbessert. Dadurch wird ermöglicht, dass Impulse zu aktuellen fachdidaktischen und zukunftsorientierten Fragestellungen durch alle FBL an alle Englischlehrkräfte an Gesamtschulen in Niedersachsen weitergegeben werden und die Unterrichtsqualitätsentwicklung im Fach Englisch so gefördert wird. Dies kann sich in einer veränderten Unterrichtspraxis und einer verbesserten Motivation der Lernenden und Lehrenden im Unterricht zeigen und der Weiterentwicklung von schuleigenen Curricula dienen. Es soll auch in einer verstärkten internationalen Ausrichtung des Unterrichts, u.a. durch die Kenntnisse über eTwinning und Erasmus+ Projekte und neu gewonnene internationale Kontakte, münden, die bei allen Lernenden und Lehrenden eine verbesserte europäische Haltung zu mehr Demokratieverständnis und Toleranz erzeugt.
Das Projekt fördert die Kompetenzerweiterung im unterrichtlichen Handeln der teilnehmenden FBL, führt aber auch zu einer professionelleren Führung des Fachbereiches und damit zu höherer Unterrichtsqualität. Da die Themen Bildung in der digitalen Welt und Bildung für nachhaltige Entwicklung nicht nur für den Fachbereich Englisch relevant und zukunftsweisend sind, besteht der potentielle längerfristige Nutzen darin, dass sich Konzepte und Methoden auf andere Fächer übertragen lassen oder sich dadurch ein stärkerer Fächerübergriff ergibt. Die internationalen Kontexte, Erfahrungen und Erkenntnisse führen zu einem Perspektivwechsel. Dieser soll genutzt werden, um positiv auf die Qualitätsentwicklung der gesamten Schule Einfluss zu nehmen.
Wir freuen uns, dass unsere Schule das Projekt koordinieren darf und hoffen auf viele interessante und ertragreiche Impulse in den kommenden zwei Jahren.
(Quelle: Hamme-Report vom 10.11.2019)